Amyotrophe Lateralsklerose
Die
Erkrankung beginnt meist mit einer lokalisierten Schwäche, am häufigsten am
Arm oder der Hand, auch gelegentlich an den Beinen. Diese Erstsymptome sind
meistens einseitig. Die amyotrophe Lateralsklerose ist seitens des motorischen
Systems die häufigste Systemerkrankung. Die so genannte Inzidenz, d.h. die
Neuerkrankungsrate beträgt weltweit 0,6 - 2,4 Personen pro 100.000 Einwohner jährlich.
Dabei zeigt sich eine geographische Verteilung mit einer häufigen
Erkrankungswahrscheinlichkeit in der nördlichen Halbkugel der Erde. In
Deutschland gibt es ca. 6.000 Menschen mit amyotrophe
r Lateralsklerose, die
Erkrankung nimmt im zunehmenden Lebensalter zu und das häufigste
Erkrankungsalter ist zwischen 50 und 70 Jahren.
Amyotrophe
Lateralsklerose: Was passiert im Einzelnen bei der Erkrankung?
Die
amyotrophe Lateralsklerose beginnt oft mit einer motorischen Schwäche, oft an
den Händen. Die Betroffenen merken Defizite beim Halten von schweren Gegenständen
und können z.B. Dinge nicht mehr hochheben. Diese Symptomatik ist oft verbunden
mit den so genannten Faszikulationen. Dabei handelt es sich um zuckartige
Bewegungen von kleineren Muskelgruppen, die sich auch an der Haut zeigen. Nicht
zu verwechseln ist dieses Symptom mit Muskelzuckungen anderer Ursachen wie z.B.
bei chronischer Ermüdung oder beim Einschlafen. Im Verlauf der Erkrankung
nehmen die Kraft und die Ausdauer des Muskels ab und es kommt zur so genannten
Muskelatrophie. Einzelne Muskelgruppen werden schmächtiger. Diese Muskelverschmächtigungen
finden sich am Anfang bei der amyotrophe
n Lateralsklerose häufig in der
Innenhand im Daumenballenbereich. Ein weiteres Symptom der amyotrophe
n
Lateralsklerose ist die zunehmende Steifigkeit der Muskeln, die so genannte
Spastik. Dies betrifft oft in erster Linie die Beine. Im weiteren Verlauf der
Erkrankung treten Störungen der Sprech- u. Schluckmuskulatur auf, die
Neurologen bezeichnen dies als „Progressive Bulbärparalyse“. Die
Betroffenen merken dies beim Schlucken von größeren Essensmengen und auch die
Sprache wird zunehmend undeutlicher. Durch die Schluckstörungen und auch die
gelegentlich zunehmende Schwäche der Brustwandmuskulatur, des Zwerchfells und
der Bauchmuskulatur können Störungen der Lungenfunktion auftreten.
Die
Ursache für eine amyotrophe Lateralsklerose ist nicht bekannt. Verschiedene
Entstehungstheorien werden seit Jahrzehnten diskutiert, u.a. ein Virus als
Ursache oder eine Störung des Immunsystems. Letztlich bleibt die Ursache jedoch
unklar. Bei einem geringen Teil der Betroffenen (unter 10%) findet sich die
amyotrophe Lateralsklerose in familiärer Häufung. Hier konnte 1993 eine Veränderung
in einem bestimmten Enzymen auf dem Chromosom 21 nachgewiesen werden.
Eine
amyotrophe Lateralsklerose wird diagnostiziert anhand der Krankengeschichte, der
klinisch-neurologischen Untersuchungen und neurophysiologischer
Zusatzuntersuchungen wie z.B. die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit, der
Muskelströme (Elektromyogaphie) und evtl. auch zusätzlich Kernspintomographien
des Gehirns und der Halswirbelsäule. Grundsätzlich kann die Erstellung eine
Diagnose bei der amyotrophe
n Lateralsklerose selbst für Spezialisten schwierig
sein, weil der Krankheitsbeginn oft mit untypischen Symptomen beginnt und
letztlich nur die Verlaufsbeobachtung dann zur richtigen Diagnose führt.
Amyotrophe
Lateralsklerose: Wie werden Patienten in der Neurologischen Abteilung der Wicker
Klinik Bad Wildungen behandelt?
Grundsätzlich
ist zu bemerken, dass die Patienten mit amyotrophe
r Lateralsklerose in der
neurologischen Rehabilitation von einem Team behandelt werden, welches sich
gegenseitig ergänzt, miteinander ihre Erfahrungen mit dem Patienten austauscht
und gemeinsame Therapieoptionen erstellt. Zu diesem Team gehören
Mitarbeiter/-innen folgender Abteilungen: Ärzte, Pflege, Physiotherapie, Logopädie,
Ergotherapie, Physikalische Medizin, Sozialberatung und Sozialdienst.
Therapeutischer Ansatzpunkt bei der Rehabilitation bei amyotrophe
r
Lateralsklerose ist nicht nur die Verbesserung einzelner neurologischer
Funktionen, sondern auch das Erhalten bzw. Verbessern der Selbständigkeit und
eine optimiertere Teilhabe am sozialen Leben. Zusätzlich wird neben dem
eigentlichen Rehabilitationsprogramm auch bei Bedarf die medikamentöse Therapie
ergänzt bzw. umgestellt.
In
der Physiotherapie steht im Vordergrund das Üben und Training von befallenen
Muskelgruppen, wobei ein ausgewogenes Behandlungsprogramm zwischen Anforderungen
und Überlastungen gewählt werden muss. Im Vordergrund sollte dabei die
Funktionsverbesserung und nicht als Primärziel die Kräftigung stehen. Ferner
ist ein Intervalltraining mit häufigen Ruhepausen bei Patienten mit amyotrophe
r
Lateralsklerose ebenfalls notwendig. Gut geeignet sind z.B. langsame Gehübungen,
Übungen im Bewegungsbad und auch Fahren auf dem Ergometer unter entsprechender
Kontrolle. Die orthopädischen Folgeschädigungen von amyotrophe
r
Lateralsklerose wie steife Gelenke und Kontrakturen werden ebenfalls
physiotherapeutisch behandelt in der Rehabilitation, dies trifft sowohl auf
Rollstuhlpatienten als auch auf noch gehfähige Patienten zu. Eine gute Methode
zur Vermeidung von Kontrakturen ist z.B. das Dehnen verkürzter Muskeln. Die
oben erwähnten respiratorischen Probleme bei Patienten mit amyotrophe
r
Lateralsklerose werden bei Bedarf ebenfalls mitbehandelt durch Training der
entsprechenden Muskulatur, mit gezielten Übungsprogrammen können hier durchaus
Verbesserungen erzielt werden und Lungenentzündungen vermieden werden.
Da
bei der amyotrophe
n Lateralsklerose sensible Störungen fehlen, stehen die
motorischen, insbesondere die feinmotorischen Defizite der oberen Extremitäten
im Vordergrund der Ergotherapie. Hierzu finden gezielte Übungen in der
Rehabilitation in Einzel- u. Gruppentherapie statt. Zusätzlich ist diese
Therapieeinheit zuständig für die Beratung und Versorgung mit Hilfsmitteln wie
z.B. Überprüfung der Rollstühle, Toilettensitzerhöhungen, Greifhilfen im
Badezimmer u.a.. Möglichkeiten zur Beratung von Angehörigen mit amyotrophe
r
Lateralsklerose bestehen ebenfalls.
Sehr
entspannend und wohltuend empfinden Betroffene mit amyotrophe
r Lateralsklerose
in der Rehabilitation die Therapien der Abteilung Physikalische Therapie. Zu
nennen sind hier in erster Linie externe Massagen, Elektrotherapie mittels Laser
und Hochvolt zur Schmerzreduktion und z.B. Entspannungsbäder. Dabei können die
Massagen neben der allgemeinen Entspannung durchaus auch Symptome der
amyotrophe
n Lateralsklerose beeinflussen wie z.B. Tonussenkung von spastischer
Muskulatur, Verbesserung der Durchblutung und Ernährung (Trophikverbesserung).
Vibrationsmassage und Bindegewebsmassagen sind hier anerkannte
Therapieverfahren. Betroffene mit amyotrophe
r Lateralsklerose reagieren durchaus
unterschiedlich auf die Behandlungsangebote dieser Abteilung. So gibt es z.B.
Patienten, die auf Wärme wie Fango- und Moorpackungen oder Heiße Rolle sehr
gut ansprechen, bei anderen Erkrankten kann die Kryotherapie mittels
Eispackungen Linderung verschaffen. Die erstgenannte Gruppe profitiert auch sehr
von der Sauna im Haus.
Da
die Patienten mit amyotrophe
r Lateralsklerose zum Teil sehr belastende und sehr
individuelle Schmerzen haben, ist hier ein interdisziplinärer neurologisch-
orthopädischer Behandlungsansatz, der die Abteilung Physikalische Abteilung
einbezieht, sehr notwendig. In der Rehabilitation bei amyotrophe
r
Lateralsklerose wurden dabei sehr gute Erfahrungen gemacht mit Laser, Hochvolt,
Interferenzstrom und auch mit der transkutanen elektrischen Nervenstimulation (TENS).
Bei diesem Verfahren wird über Oberflächenelektroden ein Strom auf die Haut
verabreicht, hierdurch werden die schnell leitenden sensiblen Nervenfasern
erregt und bestimmte Schmerzbahnen in ihrer Ausprägung reduziert. Es handelt
sich um ein gut verträgliches Verfahren, welches mehrfach am Tag verwendet
werden kann. Auch die Therapie in Bädern ist für Patienten mit amyotrophe
r
Lateralsklerose und Schmerzen sehr angenehm. Besonders 4-Zellen- oder Stangerbäder
tragen zur Verbesserung des Krankheitsbildes bei.
Grundsätzlich
ist für die Behandlung dieser Patienten in der Rehabilitation die Integration
eines Facharztes für Orthopädie notwendig. Dies wird in der Wicker Klinik
durch den Chefarzt der benachbarten
Klinik
am Homberg gewährleistet, der zweimal wöchentliche Sprechstunden anbietet
und sich regelmäßig mit den Kollegen der Neurologie austauscht. Aufgrund
seiner Befunderhebungen und Vorschläge werden auch gemeinsame Therapieoptionen
erarbeitet. Bei Betroffenen mit Skoliose können die diagnostischen und
therapeutischen Möglichkeiten in der benachbarten Werner-Wicker-Klinik Bad
Wildungen/Reinhardshausen genutzt werden. Bei dieser Klinik handelt es sich um
eine europaweit anerkannte und hochspezialisierte Klinik für
Skolioseerkrankungen, die nicht nur eine exakte Diagnostik, sondern auch
modernste konservative und operative Therapieverfahren anbietet.
Bei
Patienten mit amyotrophe
r Lateralsklerose stellt die Behandlung mit Logopädie
in der Rehabilitation gelegentlich die wichtigste Therapie dar. Nicht nur die Störungen
der Sprache und des Sprechens, sondern auch gezielte Schluckübungen mit
Vermeidung von Komplikation des Schluckakts gehören zu dieser
Therapieabteilung. Die Symptome der Patienten mit amyotrophe
r Lateralsklerose
sind dabei äußerst unterschiedlich und individuell. Es können nur die für
das Sprechen benötigten Muskelgruppen betroffen sein oder auch schwere
Schluckstörungen bestehen, die bis zu der notwendigen Versorgung der
Betroffenen mit einer perkutanen endoskopischen Gastrostomie (PEG) reichen. Die
Angehörigen von Betroffenen mit amyotrophe
r Lateralsklerose werden in der Logopädie
ebenfalls beraten über Hilfestellung wie z.B. das Zubereiten von leicht zu
schluckenden Speisen und gezielten Übungen. In der benachbarten
Neurologischen
Klinik Westend, die ebenfalls zur Wicker Unternehmensgruppe gehört, kann
eine exakte Schluckdiagnostik mittels Rhinolaryngoskopie (Spiegelung des
Kehlkopfes) problemlos und schnell durchgeführt werden.
Die
Mitarbeiter/-innen der Abteilungen Sozialberatung und Psychologie ergänzen
schließlich die Arbeit mit dieser Patientengruppe in der Rehabilitation. Da es
sich um eine chronische und oft sehr schwere Erkrankung handelt, stellt dies
nicht nur für die Betroffenen mit amyotrophe
r Lateralsklerose, sondern auch für
die Angehörigen eine besondere psychosoziale Belastung dar. Die Sozialberater
der Klinik beraten die Patienten über berufliche Wiedereingliederung,
berufliche Rehabilitationen, Fragen des Behinderten- u. Pflegerechts und nehmen
auch ggf. Kontakt mit den Arbeitgeber oder zuständigen Behörden auf. Oft ist
die Kontaktaufnahme mit ambulanten Hilfsdiensten vor Ort wichtig und kann von
der Rehabilitation aus organisiert und optimiert werden. Wie bei sämtlichen
therapeutischen Ansätzen in der Rehabilitation werden auch diese Maßnahmen im
therapeutischen Team abgesprochen, so auch selbstverständlich mit dem zuständigen
Stationsarzt, der wiederum bei Bedarf den Kontakt mit dem Hausarzt herstellt.
Nicht
nur die psychotherapeutische Gesprächstherapie bei nachvollziehbaren
depressiven Verstimmungen der Patienten mit amyotrophe
r Lateralsklerose, sondern
auch die neuropsychologische Testdiagnostik mit Erkennen und Behandeln von Störungen
des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit spielen für die Psychologie
eine sehr wichtige Rolle. Dabei verteilt sich das therapeutische Angebot sowohl
auf die Patienten mit amyotrophe
r Lateralsklerose als auch auf die Angehörigen,
bei Bedarf werden auch Paar- bzw. Familiengespräche durchgeführt. Bei Bedarf
werden für die Genannten auch Kontakte mit den örtlichen Selbsthilfegruppen
hergestellt, hier ist in erster Linie die Deutsche Gesellschaft für
Muskelkranke (DGM) zu nennen. Weiterhin können die Psychologen auch den
Patienten mit der Erkrankung bei dem Erlernen und Vertiefen von
Entspannungstechniken wie z.B. autogenem Training oder progressiver
Muskelentspannung nach Jacobsen behilflich sein. Diese Verfahren haben neben der
allgemeinen Entspannung auch den gelegentlich zusätzlichen Effekt, dass sie bei
Betroffenen mit Atmungsproblemen zu einer Entspannung und Verbesserung führen.
Vor
Aufnahme in die Wicker Klinik Bad Wildungen wird der Pflegeaufwand und der
klinisch neurologische Zustand der Betroffenen geprüft. Dies bedeutet, dass
nach Eintreffen der Genehmigung für eine stationäre Rehabilitation in die
Klinik die Pflegedienstleitung sich telefonisch mit dem Patienten bzw. den Angehörigen
in Verbindung setzt und bestimmte Parameter anhand einer standardisierten Skala
abfragt. Diese Skala dient nicht nur der Klinik, sondern auch den Kostenträgern
zur exakten Abschätzung des Therapieumfangs und der damit verbundenen Kosten
auch während der stationären Rehabilitation. Die Neurologische Abteilung der
Wicker Klinik Bad Wildungen kann dabei sowohl gehfähige und recht selbständige
Patienten der so genannten Rehabilitationsstufe D als auch in gewissen Umfang
Patienten der Rehabilitationsstufe C versorgen. Dabei handelt es sich z.B. um
rollstuhlpflichtige Patienten, die in ihren alltäglichen Funktionen erheblich
eingeschränkt sind und auf externe Hilfe bei vielen Verrichtungen wie Waschen,
An- u. Ausziehen, Essen etc. angewiesen sind. Die Abteilung hat insgesamt 35
behindertengerechte Zimmer mit entsprechenden Vorrichtungen wie höhenverstellbares
Bett, behindertengerechtes Badezimmer etc..
Auch
ist die Teilnahme der Angehörigen von Patienten mit amyotrophe
r Lateralsklerose
gelegentlich notwendig und auch für den Erfolg der Rehabilitation wichtig.
Hierzu bietet die Klinik verschiedene Unterbringungsmöglichkeiten, z.T. in
Zimmern mit Durchgangsmöglichkeiten an. Die Angehörigen können dabei ggf.
nicht nur den Betroffenen unterstützen und helfen, sondern auch selbst im
Rahmen einer offenen Badekur Therapien in den oben genannten Abteilungen
wahrnehmen und somit auch den eigenen Erholungswert steigern.
Die
teils sehr unterschiedlichen Krankheitsbilder in den beiden großen Fachabteilungen Neurologie und Psychosomatik der
Klinik tragen oft zur psychischen Entlastung der Betroffenen mit amyotrophe
r
Lateralsklerose bei.
Auch
ist neben dem ganzheitlichen Therapieansatz im oben geschilderten Therapieteam
das interdisziplinäre Arbeiten mit der internistischen Abteilung und der
konsiliarischen orthopädischen Mitbetreuung für die Patienten mit amyotrophe
r
Lateralsklerose ein wichtiger Baustein der Therapie. Schließlich erweitern die
Ärzte und Therapeuten der Wicker Klinik Bad Wildungen ihre Erfahrungen mit
Patienten mit amyotrophe
r Lateralsklerose auf den entsprechenden Fortbildungen
und Fachkongressen, stehen mit anderen Rehabilitationskliniken in Verbindung und
es bestehen seitens der klinischen Leitung auch regelmäßige und fruchtbare
Kontakte mit den entsprechenden Selbsthilfegruppen, besonders mit der
Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM). Die Klinik führt auch selbst eigene Fortbildungen für externe Kollegen und Therapeuten durch. Zu nennen ist hier z.B. das Bad Wildunger Neurologische Symposium in der Wicker Klinik Bad Wildungen mit einem Themenschwerpunkt „Muskelerkrankungen“ und den Beiträgen von hochkompetenten und anerkannten Referenten. Die Klinik ist nach den Qualitätsgrundsätzen der DIN-EN ISO 9001 zertifiziert. Die Behandlung der Patienten erfolgt nach den Richtlinien und Vorgaben der jeweiligen Kostenträger. Jeder Chefarzt hat eine langjährige Erfahrung aus seinem Fachgebiet, je nach Schweregrad und Krankheitsverlauf werden individuelle Therapien bei den Patienten durchgeführt.
Mit den besten Wünschen für Ihre
Gesundheit!
Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten steht Ihnen unser Chefarzt im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in unserer Privatambulanz.
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